KOMPAKT

Unzählige Faktoren belasten unsere Kinder im Alltag.

Ayurveda bietet Möglichkeiten, die Kinder in ihrem Tagesablauf zu stärken und viele Krankheitsbilder zu lindern oder gar zu heilen.

Dauer Ersttermin: 90 – 120 Min.
Dauer Zweittermin: 30 Min.

Kosten: 120 €

ABRECHNUNG

Die in Rechnung gestellten Kosten für Leistungen in meiner Praxis orientieren sich an der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).

Sie werden vor Ort direkt in bar bezahlt. Auf Wunsch erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bei Bedarf ihrer privaten Krankenversicherung oder privaten Krankenzusatz­versicherung einreichen können.

Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse, welche Heilpraktikerleistungen übernommen werden.

DIAGNOSTIK

Ayurvedische Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche

In meiner Ayurveda-Heilpraxis wende ich die Methoden der ayurvedischen Medizin an. Um Erkrankungen erfolgreich behandeln zu können, muss im Vorfeld eine detaillierte Anamnese inkl. ayurvedischer Untersuchung erfolgen.

Ablauf:

1. Erstgespräch: Die Anamnese, die neben einer Konstitutionsbestimmung auch Fragen zu Vorerkrankungen, Ernährung, Verdauung, Schlafverhalten usw. beinhaltet, kann bei älteren Kindern und Jugendlichen auch ohne Eltern durchgeführt werden.

2. Zweitgespräch: Kinder und Jugendliche erhalten beim Zweitgespräch ein ausführliches Skript mit einem auf sie zugeschnittenen Therapieplan z.B. zu geeigneten Nahrungsmitteln und Gewürzen, manuellen Anwendungen, Kräuter- und Ordnungstherapie, Yoga- und Atemübungen, um bei vorhandenen Erkrankungen den Körper und Geist wieder in Balance bringen zu können.

Beim Zweitgespräch sollte ein Elternteil mit dabei sein und das Kind oder den Jugendlichen unbedingt darin untersützen, die therapeutischen Ansätze langsam in den Alltag zu integrieren, um eine dauerhafte Verbesserung zu erzielen.

3. In meiner Praxis kann Ihr Kind anschließend die empfohlenen Anwendungen erhalten.

Fertignahrung, Hektik im Alltag und voller Terminkalender setzen Kindern und Jugendlichen auf Dauer gesundheitlich sehr zu

Immer mehr Kinder leiden heutzutage unter Allergien, Bewegungsmangel, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Unlust beim Essen, Überbelastung durch zu viele Verpflichtungen, vollem Terminkalender oder Stress. Fettige, frittierte und süße Nahrungsmittel, sogenanntes Junkfood oder Snacks zwischendurch sowie zu wenig Zeit zum Essen scheinen an der Tagesordnung zu sein. Frisch zubereitete, warme Speisen und Getränke verzehrt in ruhiger und freundlicher Umgebung, das erscheint manchmal in der Hektik des Alltags schwierig zu integrieren.

Ayurvedische Tipps und Tricks können leicht in den Alltag integriert werden

Für Eltern oder andere Bezugspersonen im Umfeld eines Kindes ist es daher von großem Wert, die einfachen Grundlagen des Ayurveda zu kennen und in den Alltag zu integrieren. Dies ermöglicht uns selbst und unseren Kindern ein gutes Immunsystem, ein körperliches und seelisches Gleichgewicht sowie die Linderung bestehender Erkrankungen wie z.B. Akne oder wiederkehrende Atemwegserkrankungen.

Regelmäßige Tagesabläufe, auf die Konstitution abgestimmte Ernährung, Yoga und Massagen tragen dazu bei, dass ein Kind ein stabiles Fundament für seine körperliche und geistige Gesundheit aufbauen kann.

Die Doshas dominieren uns in unterschiedlichen Lebenszyklen

Das Kindes- und frühe Jugendalter ist noch von dem Dosha Kapha dominiert, welches ab der Pubertät immer weiter abnimmt wohingegen Pitta langsam ansteigt. In diesen Lebensphasen können sich die typischen, doshaspezifischen Beschwerden zeigen: in der Kaphazeit vermehrt Atemwegserkrankungen mit Verschleimung, Adipositas oder Heuschnupfen mit wässrigem Schnupfen und juckenden Augen, in der Pittazeit Migräne, Akne oder Heuschnupfen mit brennenden Augen. Auch Vata-Erkrankungen wie Neurodermitis, Schnupfen mit Niesattacken, frieren, trockener Husten oder Heiserkeit können sich zeigen, sofern das Dosha gestört ist.

Konstitutionsgerechte Ernährung als Basis für ein gesundes Immunsystem

In Abhängigkeit von den Symptomen müssen nun die Nahrungsmittel effektiv gemieden werden, die den Krankheitsprozess verursacht haben und verschlimmern würden. So fördern beispielsweise gelber Käse, Quark und Yoghurt die Schleimbildung (bei Kapha) und saure Nahrungsmittel wie Tomaten, Essig und saures Obst Hauterkrankungen wie Akne (bei Pitta). Vata hingegen wird von trockenen und kalten Speisen wie Knäckebrot, kaltem Wasser und rohen Zwiebeln erhöht.

Ein Apfel kann beispielsweise von einem Kind mit viel Pitta sehr gut verdaut werden, ein Kind mit viel Vata bekommt davon z.B. kalte Füße und Blähungen und der Apfel liegt schwer im Magen. Die Verdauungskraft ist bei beiden anders, daher ist bei Kindern eine typgerechte Ernährung ebenso essentiell wie bei uns Erwachsenen, um psychische und physische Gesundheit zu erlangen und beizubehalten.

Kinder wissen in der Regel sehr gut, was sie brauchen und was sie verdauen können vorausgesetzt, es wurde ihnen nicht aberzogen und sie haben abwechslungsreiche, mit frischen Nahrungsmitteln und Kräutern zubereitete Speisen erhalten.